Ruhiges Viertel zwischen Leopoldplatz und Gesundbrunnen

Fast unscheinbar schlägt die Exerzierstraße einen Bogen von der belebten Badstraße in die Schulstraße, die direkt auf den Leopoldplatz – dem wohl bekanntesten Platz im Wedding ­–  führt. Das Straßenbild ist überwiegend von typischen Berliner Altbauten vom Anfang des 20. Jahrhunderts geprägt und wird hin und wieder ergänzt von Neubauten aus den 80er Jahren.

Während der Wedding allgemein als einer der lebendigsten Bezirke der Stadt gilt, kommen in der ruhigen, von Bäumen gesäumten Exerzierstraße fast Zweifel auf. In der direkten Umgebung sind viele Grünflächen und bepflanzte Plätze zu finden, ob an den Ufern der Panke oder in den offen gestalteten Innenhöfen. Doch in nur wenigen Fußminuten sind die turbulenten und typischen Orte des Wedding erreichbar, wo unzählige Geschäfte und Bars zu finden sind. Hier scheint das Leben auf der Straße stattzufinden und jeder jeden zu kennen, sei es rund um die Nazarethkirche am Leopoldplatz oder am Park am Brunnenplatz, der den Blick auf das Amtsgericht Wedding freigibt – ein beeindruckendes, denkmalgeschütztes Bauwerk im Stil der Neogotik.

Für die Besorgungen des Alltags finden sich in unmittelbarer Umgebung der Exerzierstraße alle wichtigen Geschäfte vom kleinen Lebensmittelladen um die Ecke bis zum großen Shopping-Center am Bahnhof Gesundbrunnen. Optimale Verkehrsanbindungen dank zweier U-Bahnlinien, einer Tram-Station an der nahegelegenen Osloer Straße und mehrere Buslinien bieten beste mobile Voraussetzungen, um die Stadt auch über die Bezirksgrenzen hinaus zu entdecken.

Wenn man sich ein authentisches Bild vom Wedding machen will, sollte man einfach das Prime Time Theater ‚Gutes Wedding Schlechtes Wedding‘ an der Müllerstraße besuchen. Hier wird der Kiez liebevoll und mit viel Witz auf hohem Niveau auf die Bühne geholt – eine Liebeserklärung der besonderen Art. Danach läuft man mit noch offeneren Augen durch die Straßen und fühlt sich gleich viel mehr Zuhause. Gründe dafür gibt mehr als genug. Die einen schätzen das Multikulturelle. andere das ungezwungene Miteinander, das man besonders in den Sommermonaten auf einen der unzähligen Plätze wie Nettelbeckplatz oder auf dem Sparrplatz im Sprengelkiez spüren kann. Sobald die Tage wärmer werden, lohnt sich ein langer Spaziergang an der Panke entlang, deren Uferwege eine kleine Oase im Großstadttrubel sind. Und im Winter lockt das Erika-Hess-Eisstadion Jung und Alt auf die Eisfläche.

Wedding rückt zusehends mehr in den Fokus von Berlinern und Neu-Berlinern. Hier hat sich in den letzten Jahren eine stetig wachsende Kiezkultur entwickelt, die Angebote sowohl für junge Menschen als auch Familien schafft. Die Spanne von Co Working-Spaces und Ateliers hin zu Institutionen wie dem Labyrinth Kindermuseum, dem Klingende Museum Berlin und dem Atze Musiktheater mit Veranstaltungen für Schulen, Kitas und Familien. Hinzu kommt die direkte Nachbarschaft zum exklusiveren Stadtteil Mitte, was Wedding als Wohnadresse immer attraktiver macht.

Immobiliennews Magazin
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