Vielfalt an der Panke im Wedding

Im U-Bahn-Dreieck Osloer Straße, Nauener Platz und Pankstraße liegt die Exerzierstraße fast unscheinbar zwischen Wedding und Gesundbrunnen - kaum hat man sie erreicht, ist sie auch schon wieder zu Ende. Dieser Teil des Weddings zählt zu dem ruhigen Teil des Bezirks. Während man Richtung Westen nur einen Kilometer entfernt am pulsierenden Leopoldplatz ist und in anderer Richtung am Bahnhof Gesundbrunnen mit seinem Gesundbrunnen Center und den belebten Straßen.

Aber bleiben wir erst einmal im Quartier rund um die Exerzierstraße. Nur fünf Gehminuten entfernt schlängelt sich die Panke durch das Viertel, deren Ufer besonders im Sommer mit urigen Cafés und alternativen Restaurants lockt – hier vergisst man fast, in einer Großstadt zu leben. Das Sprachen-Potpourri versetzt einen aber augenblicklich wieder nach Berlin und in den Wedding. Ob Spanisch, Arabisch, Englisch, Dänisch, Deutsch oder viele andere: Unzählige Nationen begegnen sich hier und prägen das Straßenbild des ungezwungenen und lebendigen Weddings, dem einstigen Arbeiterbezirk.

Allein das nahegelegene Areal um die Uferhallen gibt das besondere Lebensgefühl des Viertels wider. Ende des 19. Jahrhunderts diente das weitläufige Gelände als Betriebshof für die Pferdeeisenbahn und bis in die Gegenwart als Depot der Berliner Verkehrsbetriebe. Seit nunmehr zehn Jahren haben sich in dem denkmalgeschützten, markanten Klinkerbau die Uferstudios für zeitgenössischen Tanz etabliert, die zu einer international bekannten Institution avanciert sind. Dem nicht genug haben sich auf dem Grundstück mit seinem besonderen Industrie-Charme über die Jahre unzählige Künstler, Start-ups, Gastronomie und außergewöhnliche Veranstaltungsorte niedergelassen, die dem Quartier seinen spezifischen Charakter geben. Besonderes Highlight ist der Piano-Salon Christophori, der nicht nur mit einer beeindruckenden Sammlung von über 100 historischen Klavieren und Flügeln aufwartet, sondern deren imposante Halle gleichzeitig Restaurierungswerkstatt ist und regelmäßig zu Kammermusikabenden mit internationalen Künstlern in ungezwungener Atmosphäre einlädt – schon lange kein Geheimtipp mehr.

Wenn man den Radius etwas ausweitet entlang der Badstraße Richtung Bahnhof Gesundbrunnen, taucht man geradezu in das bunte Treiben und die kulinarische Vielfalt des ‚kleinen Orients in Berlin‘ mit Cafés und Geschäften ein. Am Ende der Straße am neugestalteten Bahnhof mit direktem Fern- und Ringbahn-Anschluss erwartet einen das Gesundbrunnen-Center, das wie ein Schiffsbug in die Stadtlandschaft ragt.

Erholung gefällig nach Shopping-Touren oder Arbeitsalltag? Dann überquert man hier am besten direkt die Straße, um im weitläufigen Volkspark Humboldthain mit Rosengarten und Aussichtsturm zu entspannen oder aber in der warmen Jahreszeit im Sommerbad Humboldthain ausgelassene Stunden zu verbringen. Auch lassen sich von hier aus historische Spuren der ‚Berliner Unterwelten‘ erkunden.

Wedding – von quirlig bis ruhig – rund um die Exerzierstraße findet man alles und lebt im Herzen der Stadt.

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